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Colonial Disgust – A Case of Institutionalised Defamation in German Cultural Studies?

Abstract
Colonial Disgust – A Case of Institutionalised Defamation in German Cultural Studies? presented by Kien Nghi Ha at the International Conference „Decolonize the City! Decolonial Perspectives on the Neoliberal City“, Berlin, 21.-23.09.2012, Rosa-Luxemburg Foudation
More Informations: http://decolonizethecity.tumblr.com/

The complicity of scientists, scientific works and scientific institutions within White Western colonial power structures and culture is not only a historical, but contemporary phenomenon that needs ongoing scrutiny. My case involves the critical discussion of an astonishing flawed book review by the White German literary scholar Thomas Schwarz of my award-winning monograph “Unrein und vermischt. Postkoloniale Grenzgänge durch die Kulturgeschichte der Hybridität und der kolonialen ‘Rassenbastarde’” [Impure and Mixed. Postcolonial Inquiries into the Cultural History of Hybridity and Colonial ‘Bastards’”] (transcript 2010). The review was published in March 2012 by the Internationale Archiv für Sozialgeschichte der Deutschen Literatur (IASL), an important peer-reviewed online-journal in German Cultural Studies.

My inquiry discusses apparently unfair and indefensible practices on the textual as well as on the institutional level including intransparent and manipulative modifications after publication, numerous factual errors, misrepresentations of my argumentation, baseless assumptions and misleading omissions. Ultimately, this case raises much more general questions about epistemic violence, structural discrimination and institutional exclusion of Scholars of Color in White hegemonic academia, which betrays or disillusions the believe in rational, universalistic and liberal values, that are claimed to be the fundament of enlightened sciences in democratic societies.

Documentation and further details: https://colonialdisgust.wordpress.com

Institutioneller Rassismus laut Macpherson-Report

Institutioneller Rassismus wird von der Macpherson-Kommission der britischen Regierung (1999) definiert als das

„kollektive Versagen einer Organisation, Menschen aufgrund ihrer Hautfarbe, Kultur oder ethnischen Herkunft eine angemessene und professionelle Dienstleistung zu bieten. Er [institutioneller Rassismus] kann in Prozessen, Einstellungen und Verhaltensweisen gesehen und aufgedeckt werden, die durch unwissentliche Vorurteile, Ignoranz und Gedankenlosigkeit zu Diskriminierung führen und durch rassistische Stereotypisierungen, die Angehörige ethnischer Minderheiten benachteiligen. Er überdauert aufgrund des Versagens der Organisation, seine Existenz und seine Ursachen offen und in angemessener Weise zur Kenntnis zu nehmen und durch Programme, vorbildliches Handeln und Führungsverhalten anzugehen. Ohne Anerkennung und ein Handeln, um solchen Rassismus zu beseitigen, kann er als Teil des Ethos oder der Kultur der Organisation weit verbreitet sein.“
Übersetzung von Mechthild Gomolla: Institutionelle Diskriminierung im Bildungs- und Erziehungssystem: Theorie, Forschungsergebnisse und Handlungsperspektiven, Februar 2008. http://www.migration-boell.de/web/integration/47_1495.asp (17.09.2012) Weiterlesen …

Gegendarstellung: 20 Faktische Fehler und falsche Behauptungen

PDF: Gegendarstellung – 20 faktische Fehler und falsche Behauptungen

Das Internationale Archiv für Sozialgeschichte der Deutschen Literatur (IASL) Online veröffentliche am 10.03.2012 eine Rezension meiner Monographie „Unrein und vermischt. Postkoloniale Grenzgänge durch die Kulturgeschichte der Hybridität und der kolonialen ‚Rassenbastarde‘“ (Postcolonial Studies, Bd. 6, Bielefeld: transcript 2010, 317 S.) unter dem Titel „Hybridität – Ein Abriss“ (Zugriff am 11.03.2012), die von Thomas Schwarz verfasst wurde. Nachdem ich die Herausgeber in einem ausführlichen, 35-seitigen Schreiben vom 15.04.2010 auf die zahlreichen faktischen und inhaltlichen Fehler in Kenntnis gesetzt habe und um eine sorgfältige Prüfung zum 14.05.2012 bat, antworteten die Herausgeber in ihrem Schreiben vom 17.04.2012 – ganz offensichtlich ohne inhaltliche Prüfung meiner Beschwerde – wie folgt: „Wir können Ihnen versichern, dass die Rezension durch die Fachreferentin und die Herausgeber mit der bei IASLonline üblichen Sorgfalt und nach den bei uns geltenden wissenschaftlichen Standards betreut worden ist“.
Mein letzter Zugriff auf die Originalfassung erfolgte am 20.04.2012. Bei einem erneuten Zugriff am 23.05.2012 stellte ich fest, dass die Buchbesprechung an mindestens dreizehn Stellen korrigiert wurde. An fünf  Stellen sind inhaltliche Korrekturen vorgenommen worden, die ganz offensichtlich mit meinen Fehlerhinweisen zusammenhängen. Dabei werden weder Änderungsdatum und Korrekturgründe für die Leser genannt noch meine Beanstandungen erwähnt. Da nur ein kleiner Teil der beanstandeten Fehler korrigiert wurden, bezieht sich meine Gegendarstellung auf die Originalfassung vom 10.3.2012. Gemäß dem Medienrecht können in der Gegendarstellung nur faktische Fehler und falsche Behauptungen richtig gestellt werden. Siehe zur inhaltlichen Diskussion: Mehr als eine abgründige Rezension? Ausführliche Entgegnung und Begründung. Weiterlesen …

Nachträgliche und intransparente Retuschierung der inkriminierten Rezension, 23.05.2012

Nachdem ich Herausgeber, Redaktion, Fachreferenten und Rezensent in einem umfangreichen 35-seitigen Schreiben vom 15.04.2010 per E-mail auf die zahlreichen faktischen und inhaltlichen Fehler in Kenntnis gesetzt habe und um eine sorgfältige Prüfung spätestens bis zum 14.05.2012 bat, antworteten die Herausgeber – ganz offensichtlich ohne eine Prüfung meiner Kritik – in ihrem Schreiben vom 17.04.2012 wie folgt: „Wir können Ihnen versichern, dass die Rezension durch die Fachreferentin und die Herausgeber mit der bei IASLonline üblichen Sorgfalt und nach den bei uns geltenden wissenschaftlichen Standards betreut worden ist“. Im diesem Schreiben wurde auch eine Diskussion oder Gegendarstellung im Rahmen der IASL prinzipiell abgelehnt.

Nach meinem letzten Zugriff auf die Originalfassung am 20.04.2012 stellte ich bei einem erneuten Zugriff am 23.05.2012 fest, dass die Buchbesprechung an mindestens dreizehn Stellen korrigiert wurde. An fünf  Stellen wurden inhaltliche Korrekturen vorgenommen, die ganz offensichtlich mit meinen Fehlerhinweisen zusammenhängen. In der abgeänderten Rezension werden weder Änderungsdatum und Korrekturgründe für die Leser genannt noch auf meine Beanstandungen hingewiesen, die erst diese Korrekturen ausgelöst haben. Seitdem hat sich an diesem Zustand nichts mehr geändert, so dass nicht von einem redaktionellen Versehen ausgegangen werden kann (Stand: 19.09.2012).

PDF: Orignalfassung: Thomas Schwarz „Hybridität – Ein Abriss“ (Zugriff am 11.03.2012)
Ich habe eine Sicherung mit dem Programm Zotero erstellt und erst am 23.05.2012 aus der Sicherung eine PDF erstellt. Daher steht unter „Empfohlende Zitierweise“: Datum des Zugriffs: 23.05.201211.03.2012
PDF: Retuschierte Fassung: Thomas Schwarz „Hybridität – Ein Abriss“ (Zugriff am 23.05.2012)
PDF: Vergleich zwischen beiden Fassungen Weiterlesen …

Schreiben der IASLonline vom 17.04.2012

PDF: Dokumentation der Korrespondenz, 17.04.2012

From: PD Dr. Nina Ort
Date: Tue, 17 Apr 2012 21:06:00 +0200
Cc:  Prof. Dr. Oliver Jahraus,
Prof. Dr. Martin Huber,
Prof. Dr.  Steffen Martus
Prof. Dr. Georg Jaeger,
Prof. Dr.  Gabriele Dürbeck,
Dr. Thomas Schwarz,
IASLonline-Redaktion <iaslonline@germanistik.uni-muenchen.de>
To: Kien Nghi Ha

Sehr geehrter Herr Ha,

wir danken Ihnen auch im Namen unserer Fachreferentin, Frau Dürbeck, und des Rezensenten sehr für die ausführliche und aufschlussreiche Gegendarstellung zu der bei IASLonline erschienenen Rezension Ihres Buches.

Tatsächlich differieren die Einschätzungen der in Frage stehenden Arbeit – dies aber ganz im Rahmen einer wissenschaftlichen Auseinandersetzung, die im Rezensionswesen nicht ungewöhnlich ist.

Wir können Ihnen versichern, dass die Rezension durch die Fachreferentin und die Herausgeber mit der bei IASLonline üblichen Sorgfalt und nach den bei uns geltenden wissenschaftlichen Standards betreut worden ist.
Auch unsere Fachreferentin, Frau Dürbeck, bestätigt dabei unsere Auffassung ausdrücklich, dass die Rezension Ihres Buchs der Berichtspflicht nachkommt, dabei sachlich argumentiert und die Kritik im Ton angemessen formuliert und ausgewogen wertet.

Die kritischen Punkte werden gut begründet, d.h. durch ein Zitat belegt. Dass eine Rezension nie alle Aspekte eines Buches würdigen und behandeln kann, sondern gezielt auswählen muss, ist selbstverständlich. Dass Kritik nicht auf die Zustimmung des Autors treffen kann, ist ebenso selbstverständlich – wir wollen aber zu bedenken geben, dass begründete Kritik zu den wesentlichen Mechanismen wissenschaftlichen Erkenntnisfortschritts gehört.

Grundsätzlich werden bei IASLonline allerdings keine Revisionen oder Gegendarstellungen veröffentlicht. Wir stehen hierbei auf dem Standpunkt: Eine Rezension gibt naturgemäß immer die spezifische Wahrnehmung des Rezensenten wider, dafür bitten wir Sie um Verständnis.

Mit freundlichen Grüßen
auch im Namen von Frau Dürbeck und der Herausgeber
Nina Ort

Dokumentation and weitere Informationen: www.colonialdisgust.wordpress.com
Offene Petition: https://www.openpetition.de/petition/online/aufklaerung-des-wissenschaftsskandals-in-der-iaslonline-oeffentliche-entschuldigung-der-herausgeber
Kontakt: decolonial_watch[at]gmx.de

Beschwerdebrief an IASLonline, 15.04.2012

An die Herausgeber/-innen, die Redaktion, die zuständige Fachreferentin Gabriele Dürbeck und alle Fachreferent/-innen der IASLonline sowie dem Rezensenten

Sehr geehrte Damen und Herren,

angesichts der Tatsache, dass der Rezensent in jüngster Zeit so selbstreflexiv klingende Aufsätze wie „Colonial Disgust. The Colonial Master’s Emotion of Superiority“ veröffentlicht und sich auch an einem zwölfseitigen Abriss über „Hybridity. A Critical Conceptual History“ versucht hat,1  und die für diese Buchbesprechung zuständige Fachreferentin des Internationalen Archivs für Sozialgeschichte der Deutschen Literatur (IASL) Mitglied des DFG-Netzwerks „Postkoloniale Studien in der Germanistik“ ist, hatte ich mit einer fundierten und sachlichen Rezension gerechnet. Als die Besprechung meiner Monographie „Unrein und vermischt. Postkoloniale Grenzgänge durch die Kulturgeschichte der Hybridität und der kolonialen ‚Rassenbastarde‘“ (Postcolonial Studies Bd. 6, Bielefeld: transcript 2010, 317 S.) unter dem mehrdeutigen Titel „Hybridität – Ein Abriss“ dann am 10.03.2012 auf IASLonline veröffentlicht wurde,2  war ich angesichts der zahlreichen Fehler, Auslassungen und verkürzten Darstellung meiner Analysen und Positionen recht erstaunt, da wesentliche Aspekte meiner tatsächlichen Fragestellung, methodischen Vorgehensweise und Argumentation ignoriert wurden.
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Come back soon

Hier entsteht in den nächsten Tagen eine Dokumentationsseite zur Dekonstruktion von Diskriminierungen gegenüber Wissenschaftler_innen mit People of Color-Hintergrund in Weißen deutschen Wissenschaftsinstitutionen.

Come back soon.